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 |  |  |  | 30. August 2011 |
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Der strikte Sparkurs des Stadtwerke-Mehrheitseigners EnBW gefährdet den geplanten Neubau des hochmodernen Gaskraftwerks auf der Lausward. Das Projekt, welches im Rat parteiübergreifend anstelle der ursprüngliche Planung eines weiteren Kohleblocks befürwortet wurde, soll das modernste und effizienteste Gaskraftwerk in ganz Europa werden.
Auch Bürgermeisterin Gudrun Hock setzt sich weiter für den Bau des Kraftwerks ein: „EnBW muss gerade in Zeiten der Energiewende auf zukunftsträchtige Energieerzeugung setzen. Ein Gaskraftwerk mit Kraftwärmekopplung, angeschlossener Fernwärmeversorgung und einem Wirkungsgrad von fast 60% ist ein europaweites Leuchtturmprojekt!“
Die Bürgermeisterin zeigt Verständnis dafür, dass der Konzern sich derzeit in einer schwierigen finanziellen Lage befindet und einsparen muss: „Dabei sollte EnBW aber langfristig denken und auf nachhaltige und effiziente Lösungen setzen. Das Kraftwerk auf der Lausward ist dabei eine Investition in die Zukunft.“
Der Ganze Vorgang zeige allerdings wieder einmal auf, welche Probleme ein Mehrheitseigner mit mangelndem regionalem Bezug bei einem kommunalen Energieversorger mit sich bringt. „Für EnBW sind Überlegungen dieser Art natürlich völlig logisch. Die negativen Folgen für den Standort Düsseldorf haben in der Kalkulation eines global agierenden Energieunternehmens aber nun einmal einen deutlich geringeren Stellenwert, als für die Menschen hier vor Ort,“ so die Bürgermeisterin abschließend.
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